Hamburger Singakademie feiert 200jähriges Jubiläum

Der älteste Chor Hamburgs – die Hamburger Singakademie – feierte am 30.11.2019 ihr 200jähriges Bestehen mit einem Jubiläumskonzert in der Laeiszhalle. Dieses Jubiläumskonzert anlässlich des 200. Bestehens der HAMBURGER SINGAKADEMIE war dem Medium „Wasser“ gewidmet.

Eröffnet wurde der Abend durch die Symphoniker Hamburg mit „Meeresstille und glückliche Fahrt“ von Felix Mendelssohn Bartholdy.

Nach einer kurzen Begrüßung folgte nun bereits das erste Highlight des Abends: Stellvertretend für den Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier, dem Senator für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg, Dr. Carsten Brosda, erhielt die Hamburger Singakademie von Herrn Hans-Heinrich Bethge, Senatsdirektor, die „Zelter-Plakette“ für ihr Wirken.

Im Anschluss präsentierte die HAMBURG SINGAKADEMIE das große chorsinfonische Werk „A Sea Symphony“ von Ralph Vaughan Williams. – Eine grandiose Musik, die allerdings auf dem Festland nicht so häufig zu hören ist. In England jedoch genießt dieses Werk höchste Wertschätzung. Somit bleibt die HAMBURGER SINGAKADEMIE auch im 200. Jahr ihrem Leitgedanken treu, selten aufgeführten Kompositionen einen Raum zu schaffen.

Mit dem Jubiläumskonzert am 30.11.2019 verlieh die HAMBURGER SINGAKADEMIE ihrem Geburtstag auch einen entsprechenden Rahmen und stand gemeinsam mit dem Bergedorfer Kammerchor, dem TrinitaitsChor Hamburg, den Symphonikern Hamburg, den Solisten Nathalie de Montmollin, Hansung Yoo unter der Leitung von Jörg Mall auf der Bühne im Großen Saal der Laeiszhalle.

Als ältester Hamburger Chor nimmt die HAMBURGER SINGAKADEMIE

einen bedeutenden Platz im Hamburger Musikleben ein. Sie hat alle großenChor-/Orchesterwerke zum Teil vielfach aufgeführt. Heute besteht der Chor aus etwa 40 aktiven Sängern und Sängerinnen (S/A/T/B).

Seit 1819 gestaltet die HAMBUGER SINGAKADEMIE die Kultur- und Chorlandschaft der Freien und Hansestadt Hamburg. Dieser Laienchor kann auf eine 200jährige Geschichte, auf viele Höhen und Tiefen, gesellschaftlichen und kulturellen Wandel zurückblicken. Dies wurde auch in einer Publikation anlässlich des 200jährigen Jubiläums zusammengefasst.

Tanja Schneider / Benjamin Neumann

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