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Favourite Songs

Ein Abend voller Lieblingsstücke   der Choricals

Konzert vom 8.11.2025 im Bürgersaal, Hamburg Wandsbek

Was für eine schöne Idee: Die Sängerinnen und Sänger durften ein Programm mit ihren beliebtesten, berührendsten Songs, die der Chor The Choricals bisher im Repertoire hatte, zusammenstellen. Heraus gekommen ist eine bunte Mischung aus verschiedenen Musikrichtungen, dieses Mal keine Klassik dabei.

Den Anfang machte You’re The Voice, (von John Farnham, 1986), dessen Thema wieder topaktuell ist: seine eigene Stimme zu erheben und einzubringen.

Dann ein Sprung zurück in die 50/60er mit Come Fly with Me von Sammy Cahn und I Wish You Love, im Original ein Chanson von Charles Trenet, sehr schön interpretiert im Sound der damaligen Zeit.

Und dann fast frisch ausgepackt For Good, ein Lied aus dem Film Wicked 2 von 2024.

Für eine Sängerin war die Musik der Songwriterin Joni Mitchell aus den 60ern die Entdeckung anlässlich deren 80. Geburtstag. Zunächst das nachdenkliche Both Sides Now und dann das quirlige Big Yellow Taxi in Arrangements von Ramón Lazzaroni, dem Leiter des Chors.

Es folgten I Wish (von Stevie Wonder, 1976) und September (von Earth, Wind and Fire, 1986) , 2 Stücke, gesetzt von Martin Carbow, einem Hamburger Chorleiter, Komponisten und Arrangeur.

Vor der Pause dann noch Human (von Rag’n Bow Man, 2017) und nach der Pause Die Gedanken Sind Frei (Volkslied, 19. Jh.), beide arrangiert von Oliver Gies, einem Hannoveraner Arrangeur und Sänger der Gruppe Maybebop.

Weiter ging es mit Blue Skies (Jazz-Standard von Irving Berlin, 1927), Everything (Michel Bublé) und Songbird (von Christine Mc Vie, Fleetwood Mac, 1977).

Wieder kurz zurück zu deutschem Text: In Deiner Tür, Gedanken eines Vaters beim Anblick seines schlafenden Kindes, im Türrahmen stehend (von Oliver Gies, 2019)

Dann noch Fix you (Coldplay, 2011), Mercy (von Shawn Mendes, 2016) und Journey To Brazil (von Martin Carbow, 2007).

Teils wurden die Songs von Klavier und auch einmal von Cachon begleitet. Die Stimmung der einzelnen Stücke kam dank der guten Führung durch Ramón Lazzaroni und die ausgewogene Gesangstechnik des Chores zustande. Bei den A Cappella-Stücken wurde das noch deutlicher.

Das Publikum des ausverkauften Wandsbeker Bürgersaales spendete reichlich Applaus und wurde dann mit der Zugabe Lovely Day (von Bill Withers, 1978) – Nomen est Omen – nach Hause entlassen.

Hajo Wiethoff

Fotos